Außenaufnahme von oben der BASF TDI-Anlage

BASF TDI-Anlage

Ludwigshafen, Deutschland

BASF hat im Jahr 2015 an ihrem Standort in Ludwigshafen eine Anlage zur Herstellung von TDI (Toluoldiisocyanat) mit einer Kapazität von 300.000 Tonnen eingeweiht. Die Investitionssumme, einschließlich der Vorstufen, belief sich auf über 1 Milliarde Euro. 

Bislang größte Investition am Standort und schuf 200 zusätzliche Arbeitsplätze.  

Die TDI-Anlage besteht aus Anlagenteilen zur Herstellung von DNT (Dinitrotoluol), TDA (Toluylendiamin) und TDI (Toluoldiisocyanat). Darüber hinaus wurden die für den Verbund wichtigen Vorstufen modernisiert und erweitert. Zusätzlich wurde die Infrastruktur, also die Versorgung mit Dampf, Strom und Wasser, ausgebaut. 
TDI ist ein wichtiger Ausgangsstoff für den Spezialkunststoff Polyurethan. Der Stoff wird zu einem großen Teil in der Möbelindustrie (Polsterung & Matratzen) sowie in der Automobilindustrie eingesetzt..

Ich gratuliere dem Unternehmen zu diesem zukunftsträchtigen Ereignis. Es ist ein innovativer Schritt und ein wichtiger Baustein zum Erhalt der industriellen Basis in Deutschland.

Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel

Bauherr war BASF SE, der über das Lastenheft das Bauprojekt vergeben hat. Eine bauliche Herausforderung bestand in der ordnungsgemäßen Brandschutzabschottung sowie der Gewährleistung der Druckwasserdichtigkeit gemäß der baulichen Gegebenheiten des Bauherrn. Zu diesem Zweck lieferte DOYMA über den Handelspartner Eduard Züblin AG aus Karlsruhe Dichtungs- und Brandschutzsysteme. Ausführende Firma bei dem Bauprojekt waren die Firmen Fluor aus Niederlande-Haarlem und Hertel GmbH aus Leipzig

Referenzbilder

BASF wird damit ein wichtiger Lieferant für die Möbel und Automobilindustrie

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