Der Windpark Klettwitz in Brandenburg, bestehend aus den Teilbereichen Klettwitz-Nord und Klettwitz-Süd, wurde bereits 1999 errichtet. Zum Einsatz kamen damals 38 Windenergieanlagen des Typs Vestas V66-1.65 MW mit einem Rotordurchmesser von 66 m, einer Nabenhöhe von 78 m und einer Nennleistung von je 1,65 MW. Betreiberseitig wurden beide Eignungsgebiete zu einem gemeinsamen Windpark zusammengefasst. Mit einer Gesamtleistung von rund 63 MW galt er zur Einweihung als einer der leistungsstärksten europäischen Windparks.
Frischer Wind für erneuerbare Energien
Im Jahr 2006 folgte die Erweiterung um zwei Anlagen des Typs Vestas V90-2 MW. Beim Repowering 2014/15 wurden sämtliche Altanlagen durch 27 Windkraftanlagen Vestas V112-3.3 MW ersetzt, während die beiden neueren V90-Anlagen bestehen blieben. Damit erreichte der Windpark eine Leistung von insgesamt 93 MW.
Im Oktober 2015 übernahm die John Laing Group die 27 neuen Anlagen. 2017 kamen im Zuge der Süderweiterung fünf weitere Windkraftanlagen desselben Typs hinzu. Mit dem zweiten Bauabschnitt entstanden zehn zusätzliche Vestas V117-3.3 MW, deren Inbetriebnahme Anfang 2020 erfolgte.
DOYMA belieferte den Windpark Klettwitz mit hochwertigen Dichtungssystemen für die sichere Installation der Infrastruktur. Ein beeindruckendes Projekt, das zeigt, wie erneuerbare Energien und nachhaltige Energiepolitik erfolgreich umgesetzt werden können.
Die enercity Erneuerbare GmbH war der Bauherr für dieses spannende Bauprojekt. Die bauliche Herausforderung bestand in der fachgerechten und schonenden Abdichtung von Durchdringungen, sei es beim Einsatz in bauseitigen Futterrohren oder bei WU-Betonkernbohrungen (Weiße Wanne). Hierfür eignet sich ein extra breites, weiches EPDM-Gummi, das ideal für Kunststoffmantelrohre ist. Zu diesem Zweck lieferte DOYMA Curaflex® Typ C/0 und Typ C40 in Sonderausführungen, die von dem Ausführenden Behse Betonbohr- und Betonsägetechnik, Vermietung- und Dienstleistungs GmbH aus Krefeld eingebaut wurden.