In Longyearbyen liegt eines der wichtigsten Gebäude der Welt. Im Jahr 2004 wurde Norwegen von mehreren internationale Forschungsorganisationen ermutigt, in Spitzbergen ein sicheres Lager für Saatgut einzurichten. Die Anlage auf der zu Norwegen gehörenden Arktisinsel Spitzbergen ist somit eine Art biologisches Bankschließfach der Menschheit. Kaum mehr als 1000 Kilometer vom Nordpol entfernt, im ewigen Eis gelagert. Die Eröffnung des weltweiten Saatguttresors erfolgte am 26. Februar 2008. Geplant ist bis zu 4,5 Millionen Samenproben dort zu lagern.
130m tief im Berg lagert die Saat der Welt
Doch kurz nach der Eröffnungsfeier entstanden erste Probleme an den Bauten, hervorgerufen durch das langsame Auftauen des Permafrostbodens. Im Jahr 2018 begann Statsbygg (Bauherr) mit der Sanierung des Zugangstunnels nach Frøkvelvet. Die Stahlkonstruktion wurde durch eine kraftvolle und wasserdichte Betonkonstruktion ersetzt. Gefrierinseln um und in der Baugrube bilden eine Eiswand, die dem Permafrost hilft, die Temperatur zu stoppen. Der Zugangstunnel wurde 2019 vollständig saniert.
Gefroren, um zu bleiben!
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auf Ihrer Website zum Saatguttresor Spitzbergen.
Das Samenlager benötigte zur Abdichtung der Spalten zwischen dem Zugangstunnel und den zwei Querwänden im Bergtunnel Dichtungssysteme in Sondergrößen. DOYMA hat für dieses einzigartige Projekt, eine sonderangefertigte und maßgeschneiderte Lösung geplant und angefertigt, die aus einem nicht zentrisches Dichtungssystem für eine Kernbohrung von 3867mm bestanden. Das größte Dichtungssystem in Form einer Sonderkonstruktion, welches DOYMA in der Form je gefertigt hat. Zu diesem Zweck lieferte der Handelspartner Shelby Teknikk as, Egerssund Norwegen die nötigen Teile.