Die Gebäudehülle wiederum ist mit einer Abdichtung versehen, um die sich darin befindlichen Menschen, Sachgegenstände, aber auch das Gebäude selbst vor äußeren Einflüssen, insbesondere eindringendes Wasser zu schützen. Die Gebäudedurchdringung durchstößt somit auch die Abdichtung.
Mit entsprechenden Abdichtungssystemen, oder auch Durchführungssysteme genannt, ist ein gas- und wasserdichter Übergang von der Gebäudeabdichtung zur Leitung herzustellen. So wird die Gebäudeabdichtung wiederhergestellt.
Sinngemäß befinden sich die Gebäudeabdichtung und damit auch das Durchdringungssystem auf der Außenseite des Gebäudes, somit ist der Zugang zum Durchdringungssystem oft nur eingeschränkt bis gar nicht mehr möglich. Deshalb muss der Großteil der Durchdringungssysteme ohne Wartung funktionieren. Je nach Art der Gebäudenutzung kann die Lebensdauer - und damit auch die des Durchdringungssystems - bis zu 50 Jahre betragen. Damit wird der hohe Qualitätsanspruch an ein solches Durchführungssystem deutlich.